Irgendwo in den tiefen der Galaxis...
(Also eigentlich steht "Das Restaurant am Ende des Universums" zwar nicht auf der Liste, aber ich denke in diesem Fall kann man mal ein Ausnahme machen...)
In Band zwei setzen Arthur Dent, Ford Prefect, Zaphod Beeblebrox und Trillian ihre Odyssee durch die Galaxis fort.
Kaum vom sagenumwobenen Planten Magrathea entkommen steht die "Herz aus Gold" schon wieder unter Beschuss und die Crew sieht dem sicheren Tod ins Auge. In allerletzter Sekunde hat Zaphod den Geistesblitz eine Sience abzuhalten und seinen Urgroßvater, Zaphod Beeblebrox IV, um Hilfe zu bitten. Der hält seinem Urenkel zwar zunächst eine ordentliche Gardienenpredigt, erklärt sich dann aber scheinbar doch bereit unseren Helden den Arsch zu retten. Im Gegenzug erhält Zaphod den Auftrag den Kerl zu finden, der die ganze Galaxis kontrolliert. Als sich der durch die Sience entstandene mystische Nebel wieder verzogen hat ist Zaphod weg, die "Herz aus Gold" wird immernoch kräftig durchgeschüttelt und alle Instrumente sind tot.
Lesezeit diesmal: 4 Tage = 2,1 Seiten pro Stunde, bei angenehmem Lesefluss und keinen nennenswerten Schwierigkeiten.
Generell muss allerdings folgendes gesagt werden: An diesem Buch scheiden sich die Geister. Entweder man liebt es (so wie ich offensichtlich), oder man kann absolut gar nichts damit anfangen. Wer auf abgedrehten Weltraum-Müll ohne jeden Sinn steht, wird es auf jedenfall nicht bereuen sich an den Schinken rangewagt zu haben.
Mein Lieblingschara... tja... eigentlich dürfte auch das dem aufmerksamen Leser nicht entgangen sein. Ich liebe Zaphod Beeblebrox, weil er er einer der abgedrehtesten Charaktere ist, die mir je untergekommen sind. Nur leider glaube ich, dass das lebenskonzept "Immer mit den beiden Köpfen durch die Wand, egal was kommt" im wahren Leben leider nicht so gut funktionieren würde.
Was kann ich noch dazu sagen... der Film ist schrott. (Zumal Zaphod nur einen Kopf hat!!!) Aber es gibt eine Serie von BBC (sowohl als TV, als auch als Radio-Produktion) die den Stoff sehr gut umsetzt. Besonders gefällt mir dabei, dass (im Gegensatz zum Film), die vielen Ausschnitte aus dem Anhalter übernommen wurden und das auch noch in einer sehr ansehnlichen Art und Weise. Nein im ernst, es macht wirklich Spaß sich das anzusehen.
Soviel zu Douglas Adams... Als nächstes Opfer werde ich mir dann wohl mal Arthur Conan Doyle und Sherlock Holmes zu Gemüte führen.
schafu am 07. März 11
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