Titanic meets Brave New World
Ich habe heute mein neustes Buch "Across The Universe" von Beth Revis beendet.

Als erstes möchte ich etwas zur Covergestaltung sagen, ich habe die Taschenbuchausgabe gelesen, sie ist sehr schön gestaltet und greift das Thema des Romans auf. Es sind Sterne und die beiden Hauptcharaktere dargestellt, die beiden Personen sind nicht so klar herausgearbeitet, was ich gut finde, man hat dann nicht schon gleich so ein vorgefertigtes Bild der Protagonisten vor Auge.

Das Buch handelt von Amy, die mit ihren Eltern im Amerika lebt, welches zu diesem Zeitpunkt beschlossen hat, dass das Weiterbestehen der Menschheit auf der Erde in naher Zukunft unrealistisch ist, weswegen die Regierung beschlossen hat, dass man auf einen anderen Planeten umsiedeln sollte. Dieser Planet heißt Centauri-Earth und strategisch wichtige Personen sollen an Bord eines Raumschiffes da hinfliegen.
Die Reise soll 300 Jahre dauern, weswegen alle Personen, die da ankommen sollen, in einen künstlichen Kälteschlaf versetzt werden.
Amy wird auch eingefroren, wird aber Opfer eines versuchten Mordanschlags und wacht 50 Jahre zu früh auf. Daraufhin versucht sie, herauszufinden, wer sie umbringen wollte und warum.

Ich habe für das 398-seitige Buch ungefähr 12 Stunden gebraucht, woraus sich etwa 33 Seiten pro Stunde ergeben, ich bin mir aber nicht mehr so sicher, weil ich keine 12 Stunden am Stück gelesen habe. Der Lesefluss ist gut, da das Buch aus der Sicht der beiden Hauptcharaktere (Amy & Elder) geschrieben ist, in der jeweiligen Ich-Perspektive.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr schön, sie verwendet Symbolik und Methaphern, die passend angebracht werden.

Mein Lieblingscharakter war Harley, er ist ein Freund von Elder und ein Künstler (er kann kolorieren !!!), das reicht schon, um ihn zu mögen^^

Alles in allem war "Across The Universe" ein sehr schöner Roman, da die ganzen Liebesbeziehungen nicht so überpräsent waren, allerdings hätte man die Tragic-Hero-Rollen noch ein bisschen mehr ausschlachten können.