The Village meets 28 Days Later
"The Unconsecrated are never alone. You are..."

So, ich hab das nächste Buch auf der Liste, nämlich "The Forest of Hands and Teeth" von Carrie Ryan fertig gelesen.

In Marys Leben gibt es drei einfache Regeln: Die Schwesternschaft hat immer Recht; die Wächter beschützen und dienen und die "Ungeweihten" werden nie aufgeben.

Okay, im Klartext geht es um Mary, sie lebt mit ihrer Mutter und ihrem Bruder in einem Dorf mitten im Wald, der von meterhohen Schutzzäunen umgeben ist, um die Dorfgemeinschaft vor den "Unconsecrated"/Zombies (es handelt sich bei "Unconsecrated" wohl um eine Wortneuschöpfung der Autorin, die so viel wie "die Ungeweihten" bedeutet) zu schützen.
Die Dorfgemeinschaft teilt sich in drei Gruppen auf: Die Schwesternschaft, die das Oberkommando über alle besitzt, über alles alleine entscheidet, die Wächter kontrolliert und auch sonst alles im Dorf regelt.
Die Wächter sind für den Schutz der Gemeinschaft da, sie sichern die Zäune und erschießen von Zeit zu Zeit Zombies, die versuchen, die Zäune niederzureißen.
Der Rest der Gemeinschaft ist wohl dazu da, um zu arbeiten. Ich bin mir da aber nicht mehr so sicher.
Das Dorf ist abgeschottet von der Außenwelt, es gibt nur zwei Wege aus dem Dorf, die jedoch nie geöffnet werden, da die Schwesternschaft der Gemeinschaft einredet, dass sie die letzten Menschen auf der ganzen Erde seien.
Marys größter Traum allerdings, ist es, dass Dorf zu verlassen und das Meer zu suchen, dass noch nie jemand aus der Gemeinschaft gesehen hat; weil sie davon überzeugt ist, dass es dort keine Zombies gäbe.
Sie erhält ihre Chance, als es kommt, wie es kommen muss: Die Zäune werden von den Zombies überrannt und Mary und ihre Freunde müssen in die Wildnis fliehen.

Der Roman ist ziemlich düster und vollgestopft mit Verschwörungstheorien, wird aber aufgelockert durch einen Haufen Romantik zwischen den 4 Protagonisten Mary, Cassandra, Travis und Harry.

Ich fand vor allem den Aspekt gut, dass so nach und nach rauskommt, dass die Schwesternschaft auch ordentlich Dreck am Stecken hat und die Dorfgemeinschaft die ganze Zeit bevormundet.
Die Protagonisten sind gut charakterisiert, sie verhalten sich angemessen zur Situation und dass ich ihre Welt gerade den Bach runter geht. Das interessante an ihnen ist eben die Tatsache, dass alles anders mit der schrecklichen Lage umgehen und sie so glaubhafter erscheinen lässt.

Der Roman liest sich sehr gut und flüssig, die Autorin hat die Ich-Perspektive gewählt, was ich gut fand, man konnte sich gut in die Story hineinversetzen.

Alles in allem war "The Forest of Hands and Teeth" ein gutes Buch, die Balance zwischen sinnlosem Abgeschlachte durch menschenfleischfressende Zombies und dem Streben Marys nach dem Meer, bzw. dem eigenen Überleben war gut herausgearbeitet.



P.S. Es tut mir leid, dass die Rezession so kurz und verwaschen ist, aber ich hab in der Zwischenzeit noch 6 andere Bücher gelesen, was es schwer macht, sich an Kleinigkeiten zu erinnern^^