Graceling
"My name is Katsa. And my grace is killing..."

Irgendwo zwischen Lernen fürs Abi, Ferien und diversen Praktika hab es mal wieder geschafft, ein weiteres Buch der Liste zu lesen, nämlich "Graceling" von Kristin Cashore.

Als erstes möchte ich etwas zur Covergestaltung sagen, ich hatte mir die britische Version ausgeliehen. Ich find das Cover ganz passend, man sieht eine junge Frau und es sind ein paar stilisierte Schneekristalle auf das Cover gedruckt (ich mag Schnee).

Die Story spielt in einem fiktiven Land, den sieben Königreichen, ich würde sagen es ist so ungefähr die Zeit in der es noch keinen Strom gab. In diesem Land gibt es Personen, die mit bestimmten Gaben beschenkt sind. Diese Leute haben ein signifikantes Merkmal, dass sie als "Beschenkte" auszeichnet, nämlich verschiedenfarbige Augen; es gibt verschiedene Arten von Gaben von unbedeutenden wie bis zu wertvollen wie Gedankenlesen, Kämpfen oder Töten. Beschenkte gehören dem König und leben meistens an dessen Hof, wenn sie nützliche Gaben haben.
Das Leben der Beschenkten ist nicht gerade schön, da sie in den unteren Gesellschaftsschichten als Ausgestoßenen gelten und auch am königilichen Hof nicht viel Spaß haben.
Die Protagonistin des Romans ist Katsa, sie ist die Nichte von König Randa und wird von ihm als Waffe genutzt um seine tyrannische Herrschaft über sein Land auszuüben. Katsa Gabe ist Töten, was Randa sehr gelegen kommt.
Katsa ist mit dieser Rolle natürlich nicht zufrieden und hat deshalb eine Untergrundorganisation gegründet, die gegen die Ungerechtigkeit König Randas kämpft.
Eines Tages stolpert Katsa über eine Verschwörung die das Gefüge der bekannten Welt aus den Angeln heben könnte und für alle Beteiligten folgenschwer sein könnte.

Das ist so die Rahmenhandlung der Story, die Autorin schafft also einen Mix aus Abenteuer, Krieg und wie sollte es auch anders sein, ein bisschen Romantik.

Ich hab das Buch auf englisch gelesen, ich hatte es zuvor auch schon auf deutsch gelesen und muss sagen, dass ich beide Ausgaben gut, ich mag die englische aber mehr, weil ich eben Englisch prinzipiell besser finde.
Cashore verwendet einen sehr schönen Schreibstil, die Charaktere sind gut herausgearbeitet und die Story ist schlüssig. Das einzige was ich bemängeln muss, ist das Ende, das irgendwie nicht zum Rest der Story gepasst hat, aber alles in allem war es ein gutes Buch.

Alles in allem war "Graceling" ein sehr schöner Roman, da er ein bisschen was von allem hat und die Gewissenskonflikte der Protagonistin sehr gut herausgearbeitet sind.