"Once upon a time there was a Girl, and there was a Wolf..."
Nachdem ich letztes Jahr den Film "Red Riding Hood" gesehen hatte und er richtig schlecht war, hatte ich noch Hoffnung, dass das Buch von Sarah Blakley-Cartwright & David Leslie Johnson vielleicht besser wäre.
Die Story handelt von Valerie, einem Mädchen, dass zusammen mit ihrer Schwester und ihren Eltern in einem Dorf lebt, das jeden Monat bei Vollmond von einem Wolf heimgesucht wird, dem die Dorfbewohner dann Tiere opfern, um selbst nicht gefressen zu werden.
Das Dorf liegt realtiv abgeschottet vom Rest der Welt und jeder kennt jeden. Valeries Familie hat nicht den besten Ruf im Ort, ihr Vater ist ein alkohlabhängiger Holzfäller und ihre Großmutter lebt alleine im Wald in einem kleinen Häuschen.
Valeries Schwester Lucie ist schön, lieb und nett und eines Tages liegt sie tot im Feld vor der Stadt. Dieses Ereigniss fällt genau zusammen mit einem Ereigniss, das nur alle 13 Jahre passiert, nämlich das Erscheinen des Blutmondes, bei dem der Mond sich bei Vollmond rot färbt.
Die Dorfbewohner gehen davon aus, dass der Wolf Lucie getötet hat und beschließen, ihn zu töten. Dazu reist Vater Salomon an, der ein berühmt-berüchtigter Werwolfjäger ist und außerdem seiner Meinung nach im Auftrag Gottes handelt.
Währenddessen sieht sich Valerie, die schon als Kind abenteuerlustig und tomboyish war, mit Frage konfrontiert, wen sie heiraten soll.
Zum einen hat Henry Lazar, der der Sohn des Schmiedes ist und Valerie ein gutes und wohlhabendes Leben geben kann, um ihre Hand angehalten und ihre Eltern haben zugestimmt. Zum andern fühlt sich Valerie aber zu Peter, einem Holzfäller, hingezogen, den sie seit ihrer Kindheit kennt, der aber ein Ausgestoßener ist.
Das ist so die Rahmenhandlung, die der Rotkäppchen-Geschichte nachempfunden ist, es ist aber eine sehr freie Interpretation, was zwar auch ganz schön sein kann, aber bei diesem Buch nicht so gut gelungen ist.
Die Charaktere fand ich ein bisschen zu stereotypisch, man hätte aus der Story viel mehr machen können.
Alles in allem ist zwar "Red Riding Hood" ein ganz annehmbares Buch, wahrscheinlich soll es aber eher ein jüngeres Zielpublikum ansprechen, was schon der Zusatz sagt, dass es jetzt eine Filmadaption von dem Regisseur von "Twilight" davon gibt.

wavesbreakingoverrocks am 06. November 11
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